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Welche Maßnahmen ergreift Zalando für die Produktsicherheit?

Die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter steht für uns an oberster Stelle. Wir haben daher eine Reihe an Maßnahmen implementiert, um sowohl die Produktsicherheit unserer eigenen Marken als auch die der Fremdmarken bestmöglich zu gewährleisten. Im Bereich der Eigenmarken führen wir die Restricted Substances List (RSL), die definiert, welche Grenzwerte für Schadstoffe gelten und somit von den Lieferanten nicht überschritten werden dürfen. Die RSL wurde gemeinsam mit dem TÜV Süd und TÜV Rheinland entwickelt und ist Teil der General Instructions, die jeder Lieferant bei Aufnahme der Geschäftsbeziehung mit Zalando unterzeichnen muss. Darüber hinaus führen wir regelmäßig Kontrollen der Produktionsstätten durch und pflegen engen Kontakt zu den Herstellern. Sobald die Ware in Deutschland ist, lassen wir Produkttests von unabhängigen internationalen Prüfinstituten durchführen. Je höher der Risikowert eines Produktes ist, desto größer ist der Umfang der Prüfung sowie die Anzahl der Stichproben. 

FAQ Produktsicherheit (194.88 KB)

 

 

Im Bereich der Fremdmarken kommt unser allgemeiner Code of Conduct zum Tragen, dem jeder Geschäftspartner von Zalando zustimmen muss. Zudem werden Lieferanten nach bestimmten Kriterien bewertet. Je schlechter diese Bewertung ausfällt, desto höher ist die Anzahl an Stichproben, die Zalando zur Gewährleistung der Produktsicherheit auch bei den Fremdmarken durchführt. 

Ein wichtiger weiterer Aspekt ist die Schulung unserer Mitarbeiter. Einkäufer, Designer und sämtliche weitere Mitarbeiter, die in direktem Kontakt mit unseren Produkten stehen, werden regelmäßig für kritische Aspekte der einzelnen Produktkategorien sensibilisiert. 

Ist ein Artikel auffällig, wird dieser umgehend aus dem Shop genommen und es werden weitere Prüfungen durchgeführt. Erst wenn eindeutig jede Gefahr für Kunden und Mitarbeiter sowie die fehlende Verkehrsfähigkeit ausgeschlossen werden können, gehen diese Artikel wieder in den Verkauf.

Wie wird Tierleder für Kleidung und Schuhe verarbeitet?

Die Herstellung von Leder ist ein langwieriger Vorgang und erfolgt durch Gerben von rohen Tierhäuten. Insgesamt durchläuft die Gerbung von Leder einen mehrstufigen Prozess, bei dem zwischen 20-50 verschiedene Chemikalien zum Einsatz kommen. Diese Gerbstoffe sind „Konservierungsstoffe“ mit denen das Leder haltbar gemacht wird, z.B. um Zersetzung und Fäulnis zu verhindern. 

 

Die Chromgerbung mit Chrom (III)-Salzen ist das heute am weitesten verbreitete Gerbverfahren. Chrom (III) ist nicht als gefährliche Chemikalie eingestuft. Nach der Gerbung werden die Häute eingefärbt, bedruckt, geprägt und für die industrielle Verarbeitung entsprechend vorbereitet. Das behandelte Leder kommt dann in Form von sogenannten Häuten in die verarbeitenden Fabriken. Dort wird es zugeschnitten und zu Schuhen, Taschen und Komponenten von Kleidung verarbeitet. 

 

Wie können sich die Stoffe in Lederartikeln verändern?

Üblicherweise wird im Gerbprozess nach dem Industriestandard Chrom (III) verwendet. Wird dieses durch Fehler beim Gerben, falsche Chemikalieneinsätze oder fehlerhafte Nachbehandlung nicht gebunden, kann sich das ungefährliche Chrom (III) im Nachhinein durch Einwirkung von Hitze, Licht, Feuchtigkeit sowie die Alterung des Leders in Chrom (VI) wandeln.

 

Wie sieht die Lieferkette von Lederprodukten im Shop von Zalando aus?

Das fertig vorbereitete Leder wird von Gerbereien an die Produzenten von Schuhen, Accessoires und Kleidung geliefert. Die Produzenten schneiden das Leder zu und verarbeiten es zu Schuhen, Taschen und Komponenten von Kleidung. In der Regel arbeiten diese Produzenten für verschiedene Marken und Händler, welche die Waren unter eigenen Marken verkaufen. Zalando arbeitet seit Beginn der Produktion von Eigenmarken mit international etablierten Zulieferunternehmen in Europa und Asien zusammen. 

 

Was ist die RAPEX-Liste und warum werden dort Zalando Schuhe aufgeführt?

RAPEX wurde als Warnsystem der EU für Verbraucher eingeführt. Dort können neben den Produkten, für die ein Rückruf angeordnet wurde, auch Produktrückrufe auf eigene Initiative gemeldet werden. Seit Ende April ist der Rückruf von fünf Zalando-Schuhmodellen auch im EU-Warnsystem RAPEX als freiwilliger Rückruf gelistet. 

Was passiert bei einem Rückruf?

Die Pflicht zu einem Rückruf besteht nur, wenn ein bereits verkauftes Produkt als gefährlich eingestuft wird. Generell können Hersteller, Lieferanten und auch Händler Produkte zurückrufen. Bei einem Rückruf werden alle Kunden, welche die entsprechenden Produkte gekauft haben, über den Rückruf sowie die bestehenden Gefahren informiert. Darüber hinaus wird dem Kunden angeboten, die von ihm gekaufte Ware gegen Erstattung des Kaufpreises und auf Kosten des Verkäufers zurückzusenden. 

 

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