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Fördermittel
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Auf welcher Grundlage hat Zalando Fördermittel als KMU beantragt?

Die Einordnung als KMU erfolgt gemäß der geltenden KMU-Empfehlung der Europäischen Kommission immer rückblickend auf Basis der Daten per 31.12. des Vorjahres und des Vorvorjahres in Bezug auf das Jahr der Bewilligung der Beihilfe. Für die im Jahr 2010 beantragten Fördermittel waren somit die Unternehmensdaten aus den Jahren 2009 und 2008 maßgebend, die die KMU-Kriterien vollständig erfüllt haben (Mitarbeiterzahl < 250, Bilanzsumme < 43 Mio. Euro, Umsatz < 50 Mio. Euro). 




Der KMU-Status geht mit Wirkung für die Zukunft erst ab dem Zeitpunkt verloren, wenn die o.g. Kriterien an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen überschritten worden sind. Dies war erstmals zum 1.1.2012 gegeben. Daher durften Bewilligungen für Förderanträge bis 31.12.2011 noch im Rahmen der KMU-Förderbedingungen erfolgen. Dies entspricht nicht nur der bundesweit, sondern auch der europaweit geltenden Förderpraxis und den entsprechenden Rechtsgrundlagen. 

Muss es sich bei den durch Fördergelder geschaffenen Dauerarbeitsplätzen um unbefristete Stellen handeln? 

Mit dem Erhalt der GRW-Förderung für den Standort Berlin geht die Verpflichtung einher, eine bestimmte Anzahl von Dauerarbeitsplätzen zu schaffen und diese bis zum Ablauf von fünf Jahren nach Vorhabenabschluss zu sichern. Die Besetzung der Arbeitsplätze hat innerhalb dieser Zeit ohne (schuldhafte) Unterbrechung zu erfolgen. Entschuldbare kurzfristige Unterbrechungen, z.B. bei Kündigungen und Neubesetzungen oder bei Nichtverfügbarkeit geeigneter Bewerber etc. sind mit entsprechenden Nachweisen zulässig. 

 


Eine durchgehende Besetzung mit denselben Personen ist nicht gefordert. Vielmehr dürfen die Arbeitsplätze mit wechselnden Personen besetzt werden, solange immer wieder eine Nachbesetzung erfolgt. Dies entsprach und entspricht auch der bundesweit geltenden Förderpraxis und den entsprechenden Rechtsgrundlagen. Auch am Standort Berlin hat Zalando diese Bedingungen eingehalten: Von den im Rahmen des Förderantrags aufgeführten Mitarbeitern sind über 70 Prozent noch immer bei Zalando tätig, davon fast 90 Prozent in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Alle anderen Arbeitsplätze wurden nachbesetzt.

Wie hoch ist die Gesamtsumme an Fördergeldern für Zalando?

Zalando hat für den Ausbau der Unternehmenszentrale und des Tochterunternehmens zLabels in Berlin insgesamt eine Förderung in Höhe von 11,2 Mio. Euro vom Land Berlin beantragt und diese auch bewilligt bekommen. Im Zuge des Aufbaus unserer eigenen Logistik wurden uns für das Zentrum in Brieselang 2,5 Mio. Euro bewilligt. Zusätzlich wurden für den ersten Bauabschnitt des Zentrums in Erfurt 22,4 Mio. Euro Fördergelder bewilligt, bei einem geplanten Investitionsvolumen von 100 Mio. Euro. 

 

Für den zweiten Bauabschnitt in Erfurt sowie die bisherigen Arbeiten am Standort in Mönchengladbach wurden keinerlei Subventionen beantragt. Der Zuspruch der Fördergelder ist an die Schaffung von mehr als 900 Dauerarbeitsplätzen in Berlin sowie 500 in Erfurt und 100 in Brieselang geknüpft. Diese Bedingungen wurden und werden von Zalando vollumfänglich erfüllt. In Berlin beschäftigt Zalando mittlerweile mehr als 4.500 Mitarbeiter, in Erfurt rund 2.700 und in Brieselang rund 1.200. 

Wird Zalando weitere Fördermittel beantragen?

Zalando wird auch in Zukunft bei Expansionsvorhaben oder der Entwicklung neuer Technologien Fördergelder prüfen und bei Bedarf beantragen. Durch die für alle Seiten positiven Erfahrungswerte in der Vergangenheit kann dies für Gesellschaft, Mitarbeiter und Unternehmen nur von Vorteil sein. So verfügt die Zalando-Tochter zLabels über eine Bewilligung zur Förderung von 80 Dauerarbeitsplätzen, die bislang von Unternehmensseite nicht abgerufen wurde, aber bis Frühjahr 2016 eingereicht werden kann.

 

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