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Code of Conduct

Grundlage für die Zusammenarbeit mit jedem unserer Geschäftspartner – sei es ein Lieferant für unsere eigenen Produkte oder ein Marken-Partner – ist der gruppenweite Zalando Code of Conduct. Dieser definiert die Unternehmenswerte von Zalando und formuliert darauf basierend klare Prinzipien und Anforderungen an jeden Geschäftspartner für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt. 

 

 

Der Verhaltenskodex basiert auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation sowie den Grundsätzen des UN Global Compact und schließt jegliche Form von Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung aus. Darüber hinaus verpflichtet er unsere Geschäftspartner zur Einhaltung von gesetzlichen Arbeitszeiten und Mindestlöhnen sowie zur Gewährung der Versammlungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlungen. 

 

Restricted Substances List 

Zum Schutz der Kunden, der Mitarbeiter in der Produktion sowie der Umwelt macht Zalando den Lieferanten seiner Eigenmarken klare Vorgaben in Bezug auf die Inhaltsstoffe sämtlicher Produkte und der dafür erforderlichen Materialien. In der sogenannten Restricted Substances List (RSL) ist definiert, welche Grenzwerte für Schadstoffe gelten und somit von den Lieferanten nicht überschritten werden dürfen. 

 

 

Die RSL ist Teil unserer General Instructions, die jeder Lieferant bei Aufnahme der Geschäftsbeziehung unterzeichnen muss. Die Liste wurde 2011 gemeinsam mit dem TÜV Süd und TÜV Rheinland entwickelt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, ergänzt und an aktuelle Erfordernisse angepasst. Somit erfüllen die Grenzwerte nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern sind in Teilen umfassender und strenger als vom Gesetzgeber verlangt. Die RSL-Liste wurde zuletzt im März 2015 mit unseren Prüfinstituten geprüft und bestätigt.

Mitarbeiterschulungen

Ein wichtiger Aspekt für die Sicherheit unserer Produkte ist die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter für Auffälligkeiten. Unsere Designer und Einkäufer werden daher umfassend zu kritischen Punkten in den einzelnen Produktkategorien geschult. Dies betrifft sowohl die Fremd- als auch unsere Eigenmarken. Auch unsere Mitarbeiter in der Logistik oder in der Produktion von Bildern und Texten für unseren Shop werden regelmäßig auf Produktmerkmale hingewiesen, die auf ein Sicherheitsrisiko hindeuten könnten. Auffällige Artikel werden sofort offline genommen und bei einem unabhängigen Institut getestet. 

Fabrik- und Produktkontrollen 

Bei der Produktion unserer Eigenmarken machen wir uns ein eigenes Bild unserer Partner in den Produktionsländern und prüfen die Fabriken vor Ort. Bei Eingang der Ware in unseren Logistikzentren in Deutschland werden Tests der Produkte durch unabhängige Prüfinstitute durchgeführt, eine Vielzahl davon von TÜV Rheinland und TÜV Süd. Je höher der Risikowert eines Produktes eingeschätzt wird, desto umfangreicher sind die Tests und desto höher ist auch die Anzahl der Stichproben. Der Risikowert ergibt sich aus den Faktoren Herkunftsland, Fabrikkontrollen, bisherige Testergebnisse sowie Preisniveau.


 

Bei Lederprodukten legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Grenzwerte von Chrom (VI). Die Sicherheit unserer Kunden steht für uns immer an erster Stelle: Werden Artikel identifiziert, die eine mögliche Gefahrenquelle für unsere Kunden darstellen, nehmen wir diese aus dem Shop und führen weitere Prüfungen durch. Erst wenn eindeutig jede Gefahr für Kunden und Mitarbeiter sowie die fehlende Verkehrsfähigkeit ausgeschlossen werden können, gehen diese Artikel wieder in den Verkauf. 

Lieferantenbewertung & Monitoring

Wir bewerten unsere Lieferanten regelmäßig nach festgelegten Kriterien. Je schlechter ein Lieferant in der Bewertung in Bezug auf die Qualität seiner Produkte abschneidet, desto intensiver fallen unsere Kontrollen aus. Dabei handeln wir konsequent: Sobald wir bei einem Lieferanten den begründeten Verdacht haben, dass er unseren Fokus auf Produktsicherheit nicht teilt, wird die Zusammenarbeit beendet. Darüber hinaus haben wir ein Monitoring-System über verschiedene Kanäle installiert, das uns dabei hilft, mögliche Gefahren schnell zu identifizieren. Dazu gehören Reklamationen von Kunden, die wöchentliche Sichtung der RAPEX-Liste, aktuelle Medienberichte zum Thema sowie regelmäßige Sichtung des Shops auf mögliche Sicherheitsrisiken der Produkte, z.B. die Länge von Kordeln bei Kinderbekleidung.  

 

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